EIN BISSCHEN GESCHICHTE...
Die Christianisierung des Territoriums im 4. Jahrhundert veranließ die Bevölkerung sich um die Kirchen anzusiedeln und diese stellen noch immer die Hauptpunkte des gegenwärtigen kommunalen Netzes dar. Im Jahre 1335 wurden das Arve-Tal und das gesamte Gebiet von Faucigny, im Wesentlichen bestehend aus den Bergtälern von Arve und Giffre, Eigentum des Grafen von Savoyen. Während des Mittelalters bis zur französischen Revolution litt das Tal unter Kriegen, Epidemien und anderen Katastrophen, die sein Wachstum bremsten. Saisonbedingte oder sich definitiv installierende Zuwanderer sind ein häufig auftretendes Phänomen..

Die Einführung von Großwerken in der Uhrenfabrikation zu Beginn des 18. Jahrhunderts, erlaubte den Bewohnern neue Erwerbsquellen zu finden und somit den Emigrationseffekt zu vermeiden. Sowohl in den Berggebieten als auch in den Ebenen entwickelten sich Werkstätten, deren Gründung den industriellen Beginn und das Wohlergehen des Gebietes gewährleistete
Während des 19. Jahrhunderts wurden große Eindämmungsarbeiten für den Arve-Fluss unternomm

en, die diesen zwar nicht endgültig zähmten, aber erheblich die verheerenden Folgen durch Überflutungen (Verlust der Ernten, Verkehrsbehinderungen…) milderten. Dank der hydraulischen Kraft des Arve-Flusses profitierte das Gebiet vollauf von der industriellen Revolution in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und kannte sein goldenes Zeitalter in der Uhrenfabrikation, diese wurde aber schließlich durch Metall-Automatismen nach dem ersten Weltkrieg verdrängt.