
Die Genialität , die Kühnheit und der Arbeitsfleiß der Einwohner unserer Gemeinde wurden zu einem vorzüglichen Beispiel für die Region abgegeben; z. B. schon seit 1743 erlaubten die 29 eingesetzten Schaufelräder den örtlichen Sägewerken, Mühlen und Schokoladenfabriken zu funktionieren. Seit 1895 verfügt die Gemeinde über ein Elektrizitätsnetz und Telefonanschluss.
Scionzier stellte somit die
ab 1906 die 2.vollständig mit Elektrizität versorgte Stadt von Hoch-Savoyen dar.
Um den Ansprüchen der jungen, arbeitstätigen Bevölkerung zu entsprechen, verfügt die Gemeinde über 2 Vorschulen mit Kantine, einer Grundschulgruppe für 450 Schüler, einem Collège ‚Gymnasium), einer Musikschule, einer Mediathek und einem Jugendzentrum.
Was Freizeitangebote betrifft, zählt Scionzier 4 spezielle Dienstleistungsbereiche u. a. Kinderaufsichtsstätten das ganze Jahr hindurch, welche den verschiedenen Altersgruppen entspricht. |
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Darunter befindet sich auch ein Freizeitzentrum (ohne Übernachtungsmöglichkeit) während der Schulferien (außer im August). Für die Beaufsichtigung der ganz Kleinen besteht ein Netz von Vorschulassistentinnen, das schon aktiv tätig ist. Demnächst wird noch eine Kinderkrippe bzw. Aufsichtsstätte mit 35 Plätzen hinzukommen, die sich augenblicklich noch im Bau befindet.
Die Stadtverwaltung unterstützt kräftigst die zahlreichen Sport-, Kultur- oder caritativen Vereinigungen (über 60). Alle weisen eine lange und reiche Vergangenheit auf. Seit 1870 besteht die Vereinigung „Sou des écoles »=“Pfennige für die Schule“, die sich zum Elternverein gewandelt hat die freiwillige Feuerwehr, Musikvereine, Theatergruppen und 1907 wurde das erste Fahrradrennen veranstaltet. Die Leidenschaft zum Fußball treibt „unsere Dekolletierungsarbeiter“ ins Stadium von Colombes, die im Finale der französischen Meisterschaft standen: 1937 gegen Bordeaux und 1938 gegen Béthunes. Jedes Jahr wird der Duathlon-Grand Prix FFTRI und zahlreiche andere Veranstaltungen, wie Ausstellungen, Weihnachtsmärkte etc. veranstaltet.
Obwohl Scionzier nicht wirklich eine Berufung zum Tourismus entwickelt hat, ist die Gemeinde aufgrund seiner geographischen Lage unumgänglicher Passagepunkt zwischen Genf und Chamonix, da sie sich in nächster Nähe von den Wintersportorten Flaine, Morzine, Avoriaz, les Carroz, le Reposoir, Grand Bornand, Annecy mit seinem See und auch dem Genfer See in 40 km Entfernung befindet.
Anfahrt:
über die Nationalstraße RN 205 oder Autobahn A40
Oberfläche : 1062 ha
Höhe : 485 Meter
Einwohneranzahl: 6207 Einwohner